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Warendorf

Warendorf stellte die wichtigste Stadt des Ostmünsterlandes dar. Spätestens seit 1201 war es als Stadt anzusehen.[*] Es wird in der Urkunde Hermanns II. von 1201, in der er der Siedlung Weichbildrechte vergab, neben Münster und Coesfeld mit einem iudicium civile erwähnt. 1224 (WfUB, Bd. III, Nr. 207) wurde es neben Münster mit civitatem, 1228 (WfUB, Bd. III, Nr. 251) als oppidum bezeichnet. Warendorf war die Vorstadt des Quartiers Opm'drein (dem Dreingau) und das Pendant zu Coesfeld in seiner wirtschaftlichen und rechtlichen Stellung im Netz Münsters mit seiner Umgebung.



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stern89 2001-09-09