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,, Das Büro ist / will:
Das Büro begreift sich als neue Form für künstlerische Arbeit; es ist ein
Produktionsbüro.
Das Büro will künstlerische Arbeit präsentieren, Ideen realisieren helfen und
künstlerische Manifestationen ermöglichen.
Räume öffnen.
Jeder Ort könnte eine Stelle für Kunst sein.
Das Büro will interessante Sachen zeigen, keine alten Hüte.
Kein bestimmter Stil.
Museum Museumskunst.
Galerie Galeriekunst.
Und wie das Leben so spielt.
Was hier fehlt ist ein bisschen Tingeltangel.
Das Büro ist eine Gruppe von subjektiven Personen, kein Amt.
Das Büro arbeitet mit denjenigen zusammen, mit denen man sich auf irgendeiner
Ebene verständigen kann.
Das Büro zeigt scheiß, aber nicht jeden.
Keine langweiligen Sachen.
Die Ausgangslage:
Kunst in Verbindung einer Verfremdung ist nicht mehr wichtig.
Das Objekt allein ist nicht mehr wichtig.
Das Objekt kann Dokument seiner Haltung sein.
Raus aus der Isolation eines hermetischen Prozesses des Sehens.
In einer verfremdeten Umgebung ist es für Künstler die Aufgabe, Zusammenhänge
zu ermitteln.
In Berlin wächst kein Bambus.
Laß die mal so weitermachen.
Es geht darum, trotzdem etwas zu machen.
Es geht um das was tagtäglich passiert.
Aus jeder Situation etwas machen.
Dokumentation - Informtaion:
Der architektonische Raum des Büros enthält die Dokumentation der Dinge, die
durch das Büro entstanden sind. Der Raum enthält die Information über das
Projekt und ist ein Treffpunkt für Menschen.
Finanzen:
Es gibt momentan kein Geld.``
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stern89
2001-07-18